35., 36. & 37. Schwangerschaftswoche

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Der Geburtstermin rückt immer näher und mit Abschluss der 36. Schwangerschaftswoche gilt das Baby, sollte es nun kommen, nicht mehr als Frühchen. Für mich ein wichtiger Meilenstein 🙂 . In diesem Update geht es nun um die 35., 36. und 37. Schwangerschaftswoche, also 34+0 bis 36+6.

Die 35. Schwangerschaftswoche (16.10-22.10)

3D-Ultraschallbild aus dem Klinikum
3D-Ultraschallbild aus dem Klinikum
In dieser Woche hatten wir unseren Vorstellungstermin in der Klink, in der ich entbinden werde. Ich war irgendwie schon ein bisschen aufgeregt und gespannt, ob die Ärzte auch so zufrieden mit dem Baby sein würden, wie meine Frauenärztin. Im Klinikum durfte ich zunächst einige Zettel unterschreiben und es wurden schon Aufkleber für den Tag der Aufnahme ausgedruckt und eine Akte angelegt. Dann wurde noch ein Ultraschall gemacht, bei dem zum Glück alles gut aussah. Das Baby wurde auf 2.800 g geschätzt, was für diese Woche wohl total in Ordnung sei. Am Ende wurde ich noch runter zu den Anästhesisten geschickt und wurde dort schon mal über eine PDA aufgeklärt.

Ich hatte ja ein bisschen Sorge, dass man wegen meines versteiften Rückens von vorne herein zu einem Kaiserschnitt raten würde. Das war zum Glück nicht der Fall und alle meinten, dass das wahrscheinlich kein Problem sein wird, selbst die PDA ist machbar, da meine Wirbelsäule weiter oben steif ist. Über diese Nachricht war ich sehr beruhigt und freue mich nun darauf, dass eine spontane Entbindung zumindest im Rahmen des möglichen liegt 🙂

Ansonsten geht es mir diese Woche nicht viel anders als die zuvor. Meine Hüfte tut weh, wenn ich mich zuviel bewege (und manchmal auch einfach so) und das Sodbrennen abends ist ohne eine Tablette kaum auszuhalten. Der Bauch wird jetzt langsam wirklich groß und spannt vor allem abends recht unangenehm. Das Öl gegen Schwangerschaftsstreifen hilft dabei dieses Gefühl etwas zu verringern und bis jetzt ist auch noch kein Streifen in Sicht. Allerdings kommen diese ja auch manchmal erst ganz zum Ende.

Die 36. Schwangerschaftswoche (23.10-29.10)
Diese Woche begann damit, dass Finn und ich einfach mal unseren letzten Termin für den Geburtsvorbereitungskurs verpasst haben. Ohne besonderen Grund. Wir saßen einfach den Abend auf der Couch und haben überhaupt nicht mehr dran gedacht. Abends um 10 ist mir dann aufgefallen, dass wir ihn verpasst haben. Sowas ist mir immer super unangenehm und ich habe am nächsten Tag sofort meine Hebamme angerufen. Zum Glück war die mehr amüsiert und meinte, dass es schade für uns wäre aber es kein großes Problem sei. Trotzdem habe ich mich darüber ziemlich geärgert.

Am Ende der Woche stand dann ein Ereignis an, auf das ich mich schon lange gefreut habe: die Babyparty. Viele meiner Freundinnen wohnen ja nicht gerade um die Ecke und darum ist es besonders schön, wenn alle da sind. Ganz klassisch haben wir es nicht gemacht, weil wir auch Partner und Finns Freunde eingeladen haben und es war ein ganz toller Abend. 🙂 Ich kann so einen Abend nur empfehlen, da man ein letztes Mal ganz in Ruhe mit seinen Freunden sitzen und lachen kann. Sobald das Baby da ist, wird so etwas wahrscheinlich nicht mehr so einfach sein (vor allem so viele Leute auf einmal zu besuch zu haben, von denen einige auch bei uns geschlafen haben) und darum war ich sehr froh, dass das alles so toll geklappt hat.

Die 37. Schwangerschaftswoche (30.10-05.11)
In dieser Woche hatte ich zum ersten Mal Wehen. Mein Bauch wurde hart und ein bisschen fühlte es sich an, wie Menstruationsschmerzen. Bei einer Untersuchung meinte meine Hebamme, dass es sich um Senkwehen handelt und das Baby würde nun wohl schon sehr tief im Becken liegen. Das merke ich tatsächlich selber daran, dass das Sodbrennen deutlich weniger geworden ist. Dafür nimmt mein Bauch immer mehr an Umfang zu und fühlt sich teilweise an wie ein Luftballon, der zu weit aufgepustet wurde. Vor allem am Abend spannt der sehr und mein Bauchnabel ist schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich zu sehen.

Ansonsten geht es mir eigentlich recht gut, die Hüftschmerzen sind aushaltbar (wenn auch nervig) und ich fühle mich immer noch recht beweglich und fit. Besonders freue ich mich, dass mit dem Ende dieser Woche das Baby nicht mehr als Frühchen gilt und nun wirklich kommen kann. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich mich noch nicht wirklich bereit fühle und finde, dass es sich ruhig noch die 3 Wochen Zeit lassen kann 🙂 Meine Mama sieht das hingegen anders, sie ist tatsächlich extrem ungeduldig und will ihren Enkel endlich in den Arm nehmen. Aber ich bin überzeugt davon, dass das Baby eh erst dann kommen wird, wenn es selbst bereit ist. Und ich bin gespannt, wann das sein wird.

Wenn dir dieser Artikel gefallen, geholfen, dich zum Lachen oder nachdenken gebracht hat, freue ich mich über einen Kommentar, Share oder Like 🙂
Deine
Nele

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