Jugendschutz & Werbefrei: Sicher surfen mit dem eBlocker

Zwar ist es noch ein kleines bisschen früh aber so langsam geht es hier doch damit los, dass der Sohn TV, Computer und Smartphone wahnsinnig spannend findet. Natürlich kann er vor allem letztere noch nicht selbst bedienen, doch im Bekanntenkreis sehe ich, wie schnell das gehen kann und das es keineswegs erst Thema wird, wenn die Kinder lesen können (oh ja, naiv wie ich bin, habe ich das tatsächlich angenommen 😀 ).

Jedenfalls haben Finn und ich langsam damit begonnen uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen und da für uns als Familie Regeln und Leitlinien zu finden. Dabei ist uns vor allem eins klar geworden: Wie unübersichtlich unsere Medienlandschaft mittlerweile geworden ist und wie schnell Kinder auch an Inhalte gelangen können, die eigentlich noch gar nichts für sie sind.

Toll ist, dass es auch viele Angebote gibt, die direkt auf Kinder zugeschnitten sind und bei denen man als Eltern sicher sein kann, dass die Inhalte dem Alter angepasst sind. Doch oft sind alle anderen Inhalte nur einen Klick entfernt…

Der eBlocker schützt nicht nur euer Heimnetzwerk, sondern auch eure Kinder

Und genau da kommt der eBlocker ins Spiel. Der eBlocker ist ein kleiner weißer Kasten, den man an den eigenen Router anschließt und der dann wie ein Wächter fungiert. Er lässt nur bestimmte Inhalte zu (er blockt zum Beispiel Werbeanzeigen), kann sich verschiedene Geräte „merken“ und je nach Gerät andere Einstellungen speichern (falls ein Kind also ein eigenes Handy oder Tablet hat, kann man auf diesem Gerät bestimmte Inhalte sperren) und man kann Zeitlimits für diese Geräte einrichten (sodass Kinder nicht mitten in der Nacht am Computer surfen können).

Darüber hinaus bietet der eBlocker noch einiges mehr an Schutz und lohnt sich durchaus auch ohne Kinder schon! Für noch mehr Infos zum Leistungsumfang, schaut einfach mal auf der Seite des Herstellers eBlocker.com vorbei.
eblocker anzeige

Anschließen und Einrichten

Jetzt mal ganz ehrlich: ich bin ein absoluter Technik-Muffel. Eigentlich übernimmt Finn hier alles, was damit zutun hat und ich bin froh drüber. Nun dachte ich aber, dass ich mal teste, ob der eBlocker tatsächlich so einfach einzurichten ist, wie auf der Homepage versprochen wird. Also: Kabel rein, anschließen und warten…

Nur leider tut sich da nichts. Kein Icon erscheint. Ich schaue also auf der Website des Herstellers und siehe da: Unser Fritzbox Modell ist natürlich ein Sonderfall (Fritzbox 7490). Damit alles klappt, soll man hier den DHCP Server der Fritzbox deaktivieren und den eBlocker individuell einstellen, sowie den DHCP Server des eBlockers nutzen. Ok, ich habe keine Ahnung, was das alles bedeutet. ABER: es gibt eine ziemliche genau Schritt für Schritt Anleitung dazu. Ok, insgesamt dauert es so doch alles länger als gedacht, aber am Ende läuft es. (Und ja, ich gebe es zu: Der Mann hat geholfen^^). Falls ihr schon im Vorfeld schauen wollt, wie gut euer Router mit dem eBlocker kompatibel ist, gibt es hier eine genaue Liste.

Letztendlich erscheint dann aber doch das Interface und ich kann anfangen alles einzurichten.
eblocker interface
Natürlich muss man sich hier erst mal zurecht finden und ich habe zunächst ein bisschen hin und hergelickt und mir die einzelnen Punkte genau angeschaut. Im Grunde ist es aber alles selbsterklärend und wenn man weiß, was man möchte, kann man dies schnell und unkompliziert einstellen.

Surfen mit Jugendschutz

Sobald man alles konfiguriert hat, kann es auch schon losgehen. Nun nutzt man Smartphone, Tablet und Co. wie immer – mit einer entscheidenden Veränderung: Im Netz ist man nun sicher unterwegs. Keine nervige Werbung mehr, die eigenen Daten könenn nicht mehr gesammelt und bestimmte Inhalte können nicht mehr aufgerufen werden. Natürlich kann man all das genau einstellen und zudem sehen, was wo geblockt wird.

Unser Fazit

Der eBlocker ist ein tolles Gerät, wenn man wert auf Privatsphäre legt und gerne die Kontrolle darüber haben möchte, auf welche Inhalte Kinder wann zugreifen können. Die Konfiguration ist eigentlich simpel, leider gibt es nur manchmal router-spezifische Porbleme, die sich mit ein bisschen Zeit aber lösen lassen. Genaue Anleitungen dazu, werden vom Hersteller bereitgestellt. Den Preis finden wir für die gebrachten Leistungen absolut angemessen.

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