Interview mit Corina von milquino: Babymilch auf Knopfdruck

Heute habe ich ein sehr spannendes Interview für dich! Corina erzählt uns etwas über den milquino: Ein Produkt, das sie und ihr Mann alleine entwickelt haben und dass Fläschchenmilch auf Knopfdruck zubereitet. Ich finde es einfach wahnsinnig toll, wenn junge Menschen so etwas (sogar neben dem normalen Job und dem Familienalltag) auf die Beine stellen und darum freue ich mich sehr, dass Corina sich die Zeit genommen hat diese Fragen zu beantworten!

1. Liebe Corina, stell dich und deinen Mann doch kurz vor: Wer seid ihr und was ist das für ein Produkt, dass ihr entwickelt habt?

Mein Mann Jochen (36) und ich (33) sind seit 6 Jahren verheiratet, sind aber schon seit 20 Jahren ein Paar. Wir haben einen 3jährigen Sohn und wohnen in einem Einfamilienhaus in einer Kleinstadt. Der milquino ist ein Fläschchenvollautomat, der Babyflaschen schnell, einfach und hygienisch zubereitet.

Corina, Jochen und ihr Sohn

2. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Als unser Sohn 6 Monate alt war, wollte er nicht mehr gestillt werden und wir mussten von heute auf morgen mit dem Fläschchen machen anfangen. Da ich vom Stillen sehr verwöhnt war, war ich mit dem Flasche machen etwas überfordert: es dauerte zu lange, war oft zu heiß, zu wenig gemacht, … usw.

Eines Tages standen wir vor unserem Kaffeevollautomaten und machten uns einen Kaffee. Zeitgleich hatte unser kleiner Mann Hunger und wollte ein Fläschchen haben. Da habe ich eigentlich mehr im Spaß zu meinem Mann gesagt: Wenn das Babyfläschchen zubereiten doch nur so einfach wäre wie einen Kaffee zuzubereiten- einfach auf Knopfdruck ein fertiges Fläschchen in der richtigen Menge und Temperatur. Das ließ sich mein Mann nicht 2 Mal bitten und fing an mit der Entwicklung. Das war vor gut 2 Jahren.

3. Wie funktioniert Milquino genau?

Unser Vollautomat für Babymilchzubereitung sterilisiert Leitungswasser und dosiert Wasser und Milchpulver in der richtigen Trinktemperatur in das Fläschchen. Es kann jedes handelsübliche Milchpulver verwendet werden und ein Abkochen des Wassers ist nicht nötig.

Und das ist längst nicht alles was den milquino so besonders macht. Alle heißwasserführenden Teile sind aus Edelstahl und somit aluminiumfrei, ebenso werden bei der Herstellung ausschließlich BPA- freie Kunststoffe verwendet. Durch den Einsatz hochwertigster Materialien sind sämtliche Einzelteile für den Lebensmittelbereich zugelassen.

Auch die Bedienung des milquino ist kinderleicht. Durch Drehregler wird die Wassermenge ganz einfach in 30ml Schritten von 60- 240ml dosiert. Die Pulvermenge pro Löffel muss je nach Herstellervorgabe einmalig eingestellt werden. Bei jeder Zubereitung kann das Pulver dann löffelweise von 2-7 Löffeln portioniert werden. Da Wasser- und Pulvermenge getrennt einstellbar sind, ist das Wasser-/Pulververhältnis frei dosierbar. D

as Gerät ist absolut hygienisch, da Wasser und Milchpulver getrennt voneinander direkt in das Fläschchen dosiert werden. Somit befindet sich in den Leitungen im Gerät nur Wasser und es kann zu keinen Verunreinigungen oder Schimmelbildung kommen. Wasser, das nicht für die Zubereitung vom Fläschchen benötigt wurde, wird nach der Dosierung von einer speziellen Pumpe wieder zurück in den Wassertank gepumpt und beim nächsten Mal neu sterilisiert. Dadurch bleibt nie Wasser in den Leitungen zurück und jede Flasche wird frisch zubereitet.

4. Für wen ist Milquino gedacht? Welchen Vorteil hat man mit dem Gerät?

Der milquino ist für alle Mamas, Papas, Omas, Opas, Babysitter usw. gedacht, bei denen die Mama nicht stillen kann oder möchte oder auch für die Zeit nach dem Stillen.
Vorteil ist, dass jeder in höchstens 1 Minute (bei kleinen Fläschchen nur 30 Sekunden) ein perfekt temperiertes, dosiertes und hygienisches Babyfläschchen zubereiten kann. Völlig stressfrei.

5. Was möchtest du Leuten sagen, die Milquino kritisieren, weil sie sich für das Stillen einsetzen? (Bist du eher gegen stillen?)

Im Gegenteil, ich finde es auch wichtig, dass Mamas ihre Kinder stillen, wenn sie das selber möchten und es auch klappt. Ich selbst habe auch 6 Monate gestillt.

Ich denke, die Entscheidung, ob eine Frau stillen möchte oder nicht, hat nichts mit unserem Gerät zu tun. Diese ist bereits lange vor einer eventuellen Kaufentscheidung getroffen.

Unser Ziel ist es, Mamas, die nicht stillen können oder wollen, das Fläschchen machen einfach und unkompliziert zu ermöglichen, ohne viel Stress und experimentieren, ähnlich wie beim Stillen eben.
Der milquino hat auch nichts mit einem Ersetzen der Mama zu tun. Ich sehe es so: Wenn die Mama bei der Fläschchenzubereitung entspannt bleibt, das weinende Baby auf dem Arm halten kann, weil der milquino mit einer Hand zu bedienen ist, hat das Kind auch während der Zubereitung die Nähe zu seiner Mama.

6. Ihr habt Milquino zusammen entwickelt und jetzt geht ihr in die Vermarktung. Wie ist es ein solches Projekt mit dem eigenen Mann anzugehen?

Am Anfang hatte ich schon Bedenken, v.a. weil das Büro zuhause ist. Inzwischen macht es richtig viel Spaß unser zweites „Baby“ gemeinsam wachsen zu sehen. Auch unser Sohn profitiert sehr stark von der neuen beruflichen Situation: er kann mittags mit Mama und Papa gemeinsam essen und nach dem Essen geht Papa wieder in die Arbeit. Ich würde mich auf jeden Fall wieder genauso entscheiden!

7. Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Natürlich dass wir alle gesund bleiben und dass wir mit unserem milquino viele Mamas beim Fläschchen machen unterstützen können.

Vielen Dank für dieses Interview! Ich finde den milquino wirklich klasse und wünsche euch ganz viel Erfolg mit dem Produkte! Mehr zu milquino (und die Möglichkeit das tolle Teil direkt zu bestellen) findet ihr auf der Homepage: milquino.com.
Für dieses Interview habe ich weder eine Bezahlung noch eine Sachleistung (z. B. den milquino) erhalten.

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Nele
von
Hi! Ich bin Nele. Erzieherin, Bachelor-Psychologin und seit 11/2016 Mama von einem bezaubernden Jungen. Hier auf meinem Mama-Blog erfährst du, was mich bewegt und beschäftigt.
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