5 Dinge, die du als Mama nicht in Facebook-Gruppen ansprechen solltest

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Mama Facebook Gruppen
© Daniel Krason / Bigstock.com

Auf Facebook bin ich in so einigen Mama-Gruppen. Bei den ersten wurde ich Mitglied als ich schwanger geworden bin und nach und nach sind es immer mehr geworden. Ich lese da relativ viel mit und ab und zu schreibe ich auch selber mal was – meistens aber nicht. Nicht, weil ich andere Menschen nicht mag oder nicht schreiben kann (ich hoffe der Blog belegt das Gegenteil 😀 ), sondern, weil der Umgangston da doch, naja, sagen wir mal sehr rau sein kann. Da wird beschimpft, verurteilt, gehetzt, beleidigt. Aber die eigenen Kinder erziehe man „Bedürfnisoriniert“.

Was ich mich manchmal da frage: Warum zur Hölle bringen wir anderen Mamas so wenig Respekt entgegen? (Wenn du eine Antwort hast, ich würde mich freuen!)

Damit du nicht Ziel solcher wirklich verletzenden Kommentare bist, gibt es hier mal einen Leitfaden, welche Themen du unter keinen Umständen (NIE NIE NIE) in Mama-Gruppen bei Facebook ansprechen solltest (für Foren gilt übrigens das Gleiche):

5 Themen, die man in Facebook-Gruppen besser nicht anspricht

Es gibt eine Menge Themen, die man in Facebook-Gruppen nicht ansprechen sollte. Hier habe ich aber mal meine Top 4 aufgeschrieben, bei denen manche Mamas wirklich die Kontrolle verlieren.
1. Impfen
Das erste Thema ist auch gleich das, bei dem die Emotionen wohl am höchsten kochen. Impfen ja oder nein, wann oder welche. Im Übrigen werde ich noch einmal einen Post dazu schreiben, warum es (in einem gewissen Rahmen) durchaus gut ist über Sachen öffentlich zu diskutieren, dazu aber wann anders mehr.

Ich kann auch durchaus verstehen, dass das Thema für Zwist sorgt. Aber nein, ich verstehe nicht, was es bringen soll andere zu beleidigen. Jetzt mal ernsthaft, wenn ich dem anderen erzähle, dass er „kein Hirn hat und einfach nur dumm ist“, wird diese Diskussion sicherlich zu Nichts führen.

2. Ich hatte / habe ein Wunschgeschlecht
Frauen, die zugeben, dass sie sich ein bestimmtes Geschlecht gewünscht haben (vorwiegend anscheinend Mädchen) und dann enttäuscht waren, dass der Wunsch nicht in Erfüllung ging, dürfen nicht auf nette Worte hoffen. Da wird dann nicht nur der Verstand der jeweiligen Mama angezweifelt, sondern auch gleich die Liebe zum Kind. „Armes Kind“, heißt es da schnell, ohne besagtes jemals selbst gesehen zu haben.

Klar, so ein Satz mag ein Stich ins Herz für all jene sein, die froh wären überhaupt ein Baby zu bekommen. Auf der anderen Seite beschweren wir uns doch alle mal zum Beispiel über unser Essen obwohl wir genau wissen, dass andere Menschen Hunger leiden. Kinder gar daran sterben.

3. Stillen oder Fläschchen
Oh man, wie mich diese Diskussion nervt! „Breast ist best“ schallt es da aus der einen Ecke, „ich bin doch keine Kuh“ aus der anderen. Ganz ehrlich: Soll doch jede Mama so machen wie sie will. Klar, Stillen hat Vorteile aber es hat durchaus auch Vorteile für das Baby, wenn die Mama sich wohl fühlt.

Egal wie wir entscheiden, das sagt nichts darüber aus, ob wir eine „gute“ oder „schlechte“ Mama sind oder gar wie sehr wir unser Kind lieben.

4. Tragen oder Kinderwagen
Diese Diskussion ist zum Glück im „Mainstream“ noch nicht soo ausgeprägt, es gibt aber Strömungen, die einem wirklich erzählen wollen, dass der Kinderwagen ein Folterinstrument sei. Dumm gelaufen, Babyboy. Wer sein Kind liebt, der trägt es. Und wer sein Kind nicht trägt – nun, der liebt es einfach nicht genug. Is‘ klar, ne!

5. Salami in der Schwangerschaft
„WAAAAS?? Du isst ernsthaft Salami in der Schwangerschaft? Wie verantwortungslos bist du denn bitte?! Ach, dein Arzt hat den Test zur Toxoplasmose gemacht und gesagt, du brauchst dir keine Sorgen machen und darfst Salami essen? Dein Arzt hat keine Ahnuuung! Google das doch ma‘! Bei „gute Frage“ haben die das auch alle gesagt. Wie doof bist du eigentlich??“

So oder so ähnlich laufen solche Diskussionen ab und enden damit, dass Mamas ganz provokant ihr Mettbrötchen auf dem Schwangerschaftsbauch fotografieren.

Meine Mami-Gruppe mit freundlichem Ton

Falls du auch solche Erfahrungen in Mami-Gruppen gesammelt hast und darauf keine Lust mehr hast, dann habe ich hier eine gute Nachricht für dich: vor kurzem habe ich meine eigene Gruppe gegründet, in der Mamis sich in freundlichem Umgangston miteinander austauschen können. Grundregel: Behandele die anderen Mamas so, wie du auch deine Freundinnen behandeln würdest. Und wer seine Freundinnen beleidigt, sorry, aber der darf draußen bleiben. Die Gruppe findest du hier: Faminino Mami-Gruppe mit freundlichem Ton. Ich würde mich freuen, dich dort zu begrüßen 🙂

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