Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Albert gehört zur althochdeutschen Namensfamilie aus adal, „edel“, und beraht beziehungsweise berht, „hell“ oder „glänzend“. Der früheste in der geprüften Quelle datierte Vorläufer steht 763 in Österreich als Adalperht im lateinischen Nominativ. Das ist noch nicht die verkürzte Form Albert. Für Deutschland folgt 822 bis 875 Albertus, ebenfalls eine lateinische Form. Im frühen Neuhochdeutschen erscheint schließlich 1360 Albert. Diese Abfolge trennt die germanische Bildung, ihre lateinische Verschriftlichung und die spätere Kurzform, statt sie zu einem einzigen Erstbeleg zu vermischen.
Die Form wurde im Mittelalter in mehreren europäischen Schreibtraditionen weitergegeben. Verwandte Belege wie Adalbrecht und Albertus erklären, warum Albert, Albrecht und Adalbert historisch nah beieinanderliegen, aber nicht dieselbe Schreibweise sind. In der Neuzeit trug Albert Einstein den Namen weltweit in die Wissenschaftsgeschichte. Der katholische Namenstagskalender des Bistums Augsburg führt Albert am 15. November, verbunden mit Albertus Magnus. Der belastbare Formnachweis liegt damit viele Jahrhunderte vor der modernen Bekanntheit durch einzelne Namensträger.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Sachsen | 2024 | Männlich | 58 | 1 (2022, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |