Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Anais ist ohne Akzent geschrieben, die belegte französische Namensform erscheint jedoch als Anaïs. Die Real Academia Galega bezeichnet Anaís als okzitanische Form von Ana, die über das Französische verbreitet wurde. Sie nennt außerdem die französische und katalanische Schreibweise Anaïs sowie die portugiesische Form Anais oder Anaís. Damit lassen sich moderne Sprachvarianten sauber trennen. Nominis ordnet Anaïs in die Namensgruppe um Hannah ein und nennt Gnade als Bedeutungsbezug. Die Akzentsetzung ist nicht bloße Verzierung, sondern Teil der französischen und okzitanischen Schreibtradition.
Die konsultierten Quellen datieren den Beginn der persönlichen Verwendung von Anaïs nicht. Die Sprachakademie beschreibt die sprachliche Form und ihre Verbreitung, liefert aber keine datierte mittelalterliche Handschrift oder Registerstelle. Anaïs Nin belegt die moderne französische Schreibweise als öffentlichen Vornamen. Ihr Wikidata-Eintrag identifiziert die Schriftstellerin und datiert ihr Leben auf 1903 bis 1977. Nominis nennt den 26. Juli als katholischen Gedenktag mit Anna und Joachim. Dieser Kalenderbezug ist für Anaïs dokumentiert, sagt aber nichts über den Beginn der Namensverwendung aus.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2024 | Weiblich | 239 | 1 (2022, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |