Vorname für unisex mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Für Andi lässt sich in den geprüften historischen Namensquellen kein sicherer Erstbeleg der exakt so geschriebenen Form bestimmen. Die mittelalterliche Dokumentation im Dictionary of Medieval Names from European Sources erfasst stattdessen die Vollform Andreas und zahlreiche regionale Ableitungen. Eine Kurzform wie Andi kann daraus sprachlich plausibel hervorgegangen sein, doch die Quelle datiert keinen Übergang von Andreas zu Andi. Eine rumänische Namenstagsliste führt Andi am 30. November als verwandte Form des Apostelnamens, liefert aber keinen historischen Erstbeleg.
Damit ist zwischen Etymologie und Beleglage zu unterscheiden. Andi wird als griechisch und geschlechtsübergreifend geführt und lehnt sich in der Bedeutung an „der oder die Tapfere“ an. Diese Zuordnung erklärt die Namensfamilie, ersetzt aber keine historische Erstquelle für die Kurzform. Für die exakte Schreibweise bleibt der Beginn des eigenständigen Gebrauchs daher offen; belastbar belegt ist vor allem die Entwicklung aus dem griechischen Andreas.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2019 | Weiblich | 2942 | 2942 (2019, Schweiz) | Historical popularity index |
| Bayern | 2024 | Männlich | 446 | 1 (2022, Nordrhein-Westfalen) | Historical popularity index |
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