Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Armel gehört zur bretonischen Namensüberlieferung und wird in der französischen kirchlichen Dokumentation mit den keltischen Bestandteilen arzh für Bär und mael für Fürst oder Anführer verbunden. Die volkstümliche Lebensbeschreibung setzt Armel ins 6. Jahrhundert und macht ihn zu einem bretonischen Heiligen. Diese Erzähltradition ist jedoch jünger als die behauptete Lebenszeit.
Für die Quellenlage ist deshalb die Unterscheidung entscheidend. Die Studie von Hanneke van Asperen beschreibt den Kult und die erhaltene Vita als erst im 12. Jahrhundert greifbar. F. Duine weist zudem darauf hin, dass Armel in älteren Martyrologien fehlt und der Kult später regional verbreitet wurde. Der früheste in den geprüften Quellen belegte genaue Formzusammenhang liegt damit in der mittelalterlichen literarischen Überlieferung, nicht in einer erhaltenen Inschrift aus dem 6. Jahrhundert. Die französische Bischofskonferenz führt Armel als Form von Armelle und nennt den 16. August. Namensträger sind Armel Bella-Kotchap und Armel Tripon.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Männlich | 2018 | 1992 (2022, Österreich) |