Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen.
Bele ist in deutschen Namensquellen als weibliche Form mit althochdeutscher Herkunft eingeordnet. Für diese Zuordnung fehlt jedoch ein belastbarer althochdeutscher Textbeleg. In der geprüften Namensdatenbank werden stattdessen mögliche Verbindungen zu Beli aus der nordischen Überlieferung oder zum altfranzösischen Adjektiv bele genannt. Solche Vorschläge erklären eine denkbare Lautgeschichte, ersetzen aber keine Urkunde mit der exakten Form Bele. Auch eine eindeutige Bedeutung lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein moderner Namensträger ist die deutsche Grafikerin und Bühnenbildnerin Bele Bachem. Sie wurde 1916 als Renate Bachem geboren und verwendete Bele als Künstlernamen. Dieser gut dokumentierte Gebrauch zeigt, dass die Form im 20. Jahrhundert tatsächlich als Personenname auftrat, sagt aber nichts über ihr Alter im Althochdeutschen aus. Die Quellen ergaben keinen eigenständigen mittelalterlichen Erstbeleg und keinen gesicherten Übergang von einer historischen Vorform zur heutigen Schreibweise. Der Name bleibt deshalb etymologisch offen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Sachsen | 2022 | Weiblich | 493 | 254 (2019, Mecklenburg-Vorpommern) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.