Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen.
Bethany geht auf den biblischen Ortsnamen zurück, der in griechischen Texten als Βηθανία, Bēthanía, erscheint. Die Jewish Encyclopedia behandelt Bethany als Ort der neutestamentlichen Überlieferung. Eine sprachwissenschaftliche Untersuchung zu den griechischen Handschriften diskutiert zugleich Textvarianten und die Abgrenzung zu Bethabara. Die häufige Erklärung „Haus der Feigen“ ist daher eine Deutung und kein sicherer Übersetzungsschlüssel.
Die griechische Form Βηθανία ist in den herangezogenen Quellen als Ortsname im neutestamentlichen Textbestand des 1. Jahrhunderts überliefert. Das ist ein scripturaler Ortsbeleg und keine eigenständige persönliche Namensnennung. Die englische Vornamenform Bethany entstand später durch die Übernahme des Ortsnamens. Bethany Hamilton und Bethany Mota zeigen den modernen Gebrauch als unveränderten englischen Vornamen. Weil Überlieferung, Ortsidentität und Namensbedeutung nicht vollständig deckungsgleich sind, bleibt die genaue Erstgeschichte der Personenform prüfbedürftig. Ein eigener religiöser Namenstag ist für Bethany nicht zuverlässig nachgewiesen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 2023 | Weiblich | 560 | 238 (2017, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.