Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Collin ist eine Schreibweise aus der großen Kurzformengruppe von Nicholas. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources nennt Collin in französischen Quellen von 1418 und 1421. Diese Einträge stehen neben Colin und anderen Kurzformen und dokumentieren die Doppelkonsonanz als historische Schreibvariante. Die Bedeutungsrichtung bleibt an Nikolaos gebunden. Das Griechische nikē steht für Sieg und laos für Volk.
Die Überlieferung unterscheidet Collin klar von der modernen englischen Vermutung, die Schreibweise sei nur eine zufällige Variante von Colin. Im mittelalterlichen Frankreich erscheint Collin in konkreten Personennamensbelegen. Nominis führt Collin außerdem ausdrücklich als schottische Form beim Heiligen Collen und nennt den 21. Mai. Der heutige internationale Gebrauch reicht von der schottischen Namensgeschichte bis zum US-amerikanischen Sportler Collin Morikawa. Der früheste sichere exakte Formbeleg ist daher der französische Eintrag von 1418. Er belegt die Schreibweise, sagt aber noch nichts über ihre spätere Verteilung im englischsprachigen Raum.