Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Der früheste in den geprüften Quellen auffindbare Nachweis der lateinischen Form Cornelius ist keine mittelalterliche Taufnotiz, sondern eine römische Inschrift. Die Sammlung der Ohio State University führt CIL I² 2.1, 6-7 als metrisches Epitaph auf einem Sarkophag für Lucius Cornelius Scipio Barbatus aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Die Form steht dort als nomen gentilicium, also als Familienname der gens Cornelia, nicht als moderner Vorname. Damit ist der antike Beleg sicher datiert, ohne zu behaupten, dass dies die erste Verwendung überhaupt war.
Das Corpus der lateinischen Lexik der Berlin-Brandenburgischen Akademie beschreibt Cornēlius als Bezeichnung der römischen gens und führt Cornēliānus als Ableitung im Sinn von „zu einem Cornelius gehörig“ an. Eine Verbindung zu lateinisch cornu, „Horn“, nennt die Nederlandse Voornamenbank als traditionelle, aber wissenschaftlich unsichere Erklärung. In der christlichen Überlieferung erscheint Cornelius später als Name des Bischofs von Rom, der 251 bis 253 amtierte. Der Name blieb außerdem als Vorname erhalten, etwa bei dem US-amerikanischen Unternehmer Cornelius Vanderbilt. So verbindet die Geschichte des Namens den republikanischen Gentilnamen mit kirchlicher und neuzeitlicher Verwendung.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Männlich | 604 | 213 (1989, Österreich) |