Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2023. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Daina ist im Lettischen der weibliche Vorname zum Appellativ daina, der traditionellen lettischen Volksliedstrophe. Wiktionary datiert den Vornamen auf das Ende des 19. Jahrhunderts und verweist auf Klāvs Siliņš, Latviešu personvārdu vārdnīca, Riga 1990. Das Appellativ reicht etymologisch auf baltoslawisch *dainā für Lied zurück. Der Vorname Daina und das Wort daina sind zu trennen.
Die Sammlung Latvju dainas von Krišjānis Barons, erschienen 1894 bis 1915, popularisierte den Gattungsbegriff. Sie erklärt aber nicht automatisch den ersten Standesbeleg des Vornamens. Der früheste in den geprüften Quellen genannte Gebrauch der exakten Namensform liegt damit am Ende des 19. Jahrhunderts. Eine sicher identifizierte Namensträgerin ist die 1954 geborene Mathematikerin Daina Taimiņa. Der lettische Namenstagskalender führt Daina am 23. Oktober. Ein christlicher Heiliger dieses Namens liegt nicht zugrunde.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2023 | Weiblich | 3064 | 1605 (2010, Schweiz) |