Weiblicher, männlicher und geschlechtsneutraler Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine separat belegte Kombination aus Schreibweise, Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Finn hat zwei voneinander zu trennende Ursprünge. Im Altirischen ist Finn die historische Form zu heutigem Fionn, von finn „weiß, gesegnet“. Die Annalen von Ulster nennen zum Jahr 923 Finn m. Mael Mordha als Thronanwärter von Leinster. Das ist ein Textbeleg der exakten Form Finn als Männername. Der Sagenheld Fionn mac Cumhaill trägt in älteren Handschriften oft Find, nicht automatisch die moderne irische Schreibung Fionn.
Unabhängig davon steht altnordisch Finnr, in Runen auch als fin im Akkusativ, für einen Samen oder Finnen, ursprünglich einen Wanderer. Das schwedische Institutet för språk och folkminnen führt Finn als nordisches Binomen. Die keltische und die nordische Linie sind Homonyme, keine gemeinsame Etymologie. Weibliche Vergabe ist in den geprüften modernen Statistiken selten, aber belegt. Finna und Finnō sind die historischen Frauenformen der nordischen Reihe, nicht Synonyme zu Finn.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Basel | 2025 | Männlich | 4 | 2 (2014, Basel) |
| Dortmund | 2025 | Weiblich | 24 | 24 (2025, Dortmund) |