Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Fionn ist die neuirische Schreibung des altirischen Finn, von finn „weiß, gesegnet“. In der Finn-Sage heißt der Anführer der Fianna Fionn mac Cumhaill, anglisiert Finn McCool. Der Knabe Deimne erhielt den Beinamen wegen des hellen Haars. Beiname, Sagengestalt und Taufname sind zu trennen.
Der früheste bislang erhaltene Handschriftenbeleg verwendet nicht die moderne Form Fionn. Lebor na hUidre, geschrieben in Clonmacnoise, spricht von Find mac Cumaill. Der Index of Names in Irish Annals setzt die alt- und mittelirische Form Finn an, Fionn erst für das Frühneuirische. Der Schauspieler Fionn Whitehead trägt die exakte moderne irische Schreibung. Fionn ist damit die heutige Standardform, nicht der Wortlaut der ältesten Handschrift.
Kein Namenstag bekannt.