Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Geoffrey kam als normannische Form nach England. Etymonline datiert die englische Bezeugung ins späte 11. Jahrhundert und führt altfranzösisch Geuffroi sowie mittellateinisch Gaufridus an. Wiktionary nennt ältere Latinisierungen Jotfredus und Jozsfredus im 10. Jahrhundert. Das Oxford Dictionary of Christian Names, über Withycombe, verzeichnet im Domesday Book von 1086 Goisfridus und Gaufridus. Das sind lateinische Verwaltungsformen, nicht automatisch die spätere englische Schreibung Geoffrey.
Das Zweitelement ist althochdeutsch fridu, Friede. Das Erstelement bleibt umstritten. Behind the Name nennt *gautaz, den Gauten, gawi, Gau, oder walah, Fremder, und warnt vor der späteren Vermengung mit Godfrey. Die Deutung „Friedensbringer“ fasst nur das Zweitelement zusammen. Deshalb ist die Etymologie nicht abschließend bestimmbar. Literarisch tragen Geoffrey of Monmouth im 12. Jahrhundert und Geoffrey Chaucer im 14. Jahrhundert die englische Form. Nominis führt den 8. November für den französischen Bischof Geoffroy d’Amiens, nicht als englischen Namenstag von Geoffrey.
Kein Namenstag bekannt.