Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gibson ist zuerst ein englisches und schottisches Patronym. Es bedeutet Sohn des Gib. Gib ist die mittelalterliche Kurzform von Gilbert, das über normannisch Gilebert auf althochdeutsch gisil (Pfand) und beraht (hell) zurückgeht. Der Familienname ist damit von der germanischen Vornamensform Gilbert abhängig, nicht eine eigenständige biblische Bildung. In Irland kann Gibson außerdem eine Anglisierung von Ó Gibealláin sein. Das ist eine zweite, nicht automatisch identische Herkunft.
Findmypast datiert Nachweise des Familiennamens ab dem 14. Jahrhundert, vor allem in Nordengland und an der schottischen Grenze. Das betrifft die Nachnamensform, nicht den späteren Vornamen. Als Rufname ist Gibson eine übertragene Verwendung des Familiennamens. Der früheste bislang sicher identifizierte Vornamensträger ist Gibson Atherton, geboren am 19. Januar 1831 in Newark in Ohio, später Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus. Ein englischer Taufeintrag des Vornamens vor dem 19. Jahrhundert wurde nicht gefunden.
Kein Namenstag bekannt.