Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gigi ist im Französischen eine Koseform, nicht ein eigenständiges biblisches Wort. In Colettes Erzählung Gigi trägt die Pariserin Gilberte Alvar den Rufnamen Gigi. Die Novelle erschien 1944, nach einer Vorabveröffentlichung. Gilberte ist die weibliche Form von Gilbert und führt auf germanisch gisil (Pfand) und beraht (hell). Eine Bedeutung Dienerin ist bislang für diese Koseform nicht belegt. Gigi kann daneben auch andere mit G beginnende Namen kürzen. Das ändert die Colette-Bezeugung nicht.
Der früheste bislang belastbare Textbeleg der französischen Koseform steht in Colettes Erzählung. Dort wird Gilberte ausdrücklich als Gigi angeredet. Das ist ein literarischer Beleg, keine Taufurkunde. Als öffentlicher Frauenname erscheint Gigi später bei Trägerinnen wie der Schauspielerin Gigi Perreau, geboren 1941 als Ghislaine, und der Tennisspielerin Gigi Fernández. Ein eigener Heiligentag für Gigi fehlt. Gilberts Fest darf nicht automatisch auf die Koseform übertragen werden.
Kein Namenstag bekannt.