Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Isobel ist die schottische Form von Isabel und gehört damit zur Elisabeth-Namensfamilie. Store norske leksikon beschreibt Isobel als schottisch-englische Namensform von Isabel. Behind the Name führt die schottische Form auf Iseabail zurück und verbindet die Namensfamilie mit dem hebräischen Elisheva. Die traditionelle Bedeutungsrichtung lautet „Gott ist mein Eid“ oder „Gott ist Fülle“, wobei die genaue sprachliche Entwicklung über Griechisch und Latein verlief.
Ein früher datierbarer Personenbeleg ist Isobel of Huntingdon. Wikidata führt die schottische Adlige mit den Lebensdaten 1199 bis 1251. Die Schreibweise Isobel steht dabei als eigenständiger Personenname in der Überlieferung und nicht nur als moderne Variante. Der Beleg zeigt die Verwendung im schottischen Hochmittelalter, ist aber nicht automatisch die allererste Urkunde mit dieser Form. Isobel verbindet so eine mittelalterliche schottische Schreibtradition mit der älteren Elisabeth-Herkunft.
Kein Namenstag bekannt.