Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Liisa ist die finnische Form des biblisch geprägten Namens Elisabet. Kotus führt Liisa auf dieselbe Namensfamilie zurück und erklärt als Sinnfeld die Gottgeweihte. Die finnische Schreibweise ist damit keine bloße deutsche Aussprachehilfe, sondern eine eigenständige Form im finnischen Namensgebrauch. Als frühester in der bekannten Quelle genannter exakter Beleg erscheint Liisa 1879 in H. A. Reinholms Liste vorgeschlagener finnischer Vornamen.
Das ist eine gedruckte Kandidatenliste und kein Nachweis, dass die Form bereits damals häufig vergeben wurde. In den offiziellen finnischen Almanach wurde Liisa 1929 aufgenommen. Kotus nennt den Namenstag am 19. November. Die Entwicklung zeigt eine zeitliche Trennung zwischen schriftlicher Namensplanung und staatlich beziehungsweise kirchlich geprägter Kalendertradition. Eine ältere hebräische oder griechische Form ist die Quelle der Namensfamilie, aber nicht die exakte Form Liisa.