Weiblicher und männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine Schreibweise mit Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Roisin ist die akzentlose Schreibweise des irischen Róisín. Das irische Wörterbuch Teanglann erklärt Róisín als Verkleinerungsform zu rós, also zu „Rose“. Die weibliche Deutung „Die kleine Rose“ folgt damit einer konkreten Sprachbildung. In irischen Texten bleibt der Akut wichtig, weil er die Aussprache markiert. Die unakzentierte Form Roisin entstand häufig durch englische oder technische Umschrift.
Die Namensform ist spätestens im Umfeld von Róisín Dubh historisch greifbar. Die mit der Figur verbundene Überlieferung nennt Róisín Dubh Ní Néill im Jahr 1587, während die Entstehungszeit des gleichnamigen politischen Liedes in der Forschung nicht einheitlich festgelegt wird. Das Lied ist als literarische und volkskundliche Überlieferung im Dúchas-Archiv dokumentiert, die Archivaufnahme selbst stammt jedoch aus einer viel späteren Sammlung. Der belegte irische Gebrauch ist vorwiegend weiblich. Eine moderne Namensträgerin ist die Sängerin Róisín Murphy.
Kein Namenstag bekannt.