Mittlerweile benutze ich schon sehr lange Zykluscomputer und auch die Daysy habe ich nun ausführlich und lange getestet.
Mein Fazit vorne weg: Die Daysy ist sicher, schick und praktisch!
Als Verhütungscomputer trefft ihr bei der Daysy eine gute Wahl. Wer es minimalistisch mag und nicht viel Schnick Schnack braucht, wird ihr absolut zufrieden sein.
Wer hingegen direkt detaillierte Zykluskurven und die Möglichkeit viele zusätzliche Werte einzutragen sucht, sollte eher zu einem anderen Gerät greifen. Zykluskurven bekommt man zwar auf der kostenlosen App, manch einer mag sich aber selbst hier mehr Daten wünschen.
Ich empfehle dir, die Daysy direkt beim Hersteller zu kaufen. Der reguläre Preis liegt bei 299 €.
Jetzt Daysy kaufen- Kompakter Zykluscomputer mit Ampelsystem (grün, rot, orange) – einfache Bedienung ohne komplizierte Auswertung
- Genauigkeit von 99,4 % laut Hersteller, Pearl-Index 1,3 bei praktischer Anwendung
- Daysy 2.0 mit Bluetooth und Akku – Daten werden kabellos an die kostenlose App übertragen
- Preis 299 € – als Alternative gibt es den günstigeren cyclotest mySense für 89,50 €
1. Aussehen, Verarbeitung und Lieferumfang
Wer schicke Designs mag, der wird die Daysy lieben! Der kleine Fertilitätsmonitor kommt schon in einer sehr hübschen Verpackung, das Gerät an sich wirkt super modern und hochwertig. Zudem ist das Gerät viel kleiner als man erwarten würde. Mit nur knapp 13 cm Höhe und etwa 5 cm Breite passt die Daysy auch locker in eine (Frauen-)Hosentasche.
Mitgeliefert mit der Daysy wird eine Bedienungsanleitung, ein Schnell-Start-Heft und natürlich die Daysy selbst. Mittlerweile verfügt die Daysy über Bluetooth, weshalb sie sich unkompliziert mit jedem Handy verbinden lässt und lästige Kabel nicht mehr notwendig sind.
Ich habe noch das Vorgänger-Modell, das man mit einem Kabel mit dem Handy verbindet, auch das klappt bei mir aber problemlos. Ebenfalls neu ist, dass die Daysy 2.0 über einen Akku verfügt (das Vorgänger-Modell ist batteriebetrieben). Wenn du die Daysy jetzt im Shop des Herstellers bestellt, bekommst du natürlich automatisch die neue Version.
2. Anwendung der Daysy
Was Anwendung und Auswertung angeht, gehört die Daysy zu den Geräten, die am einfachsten und unkompliziertesten zu handhaben sind:
Sie verfügt nur über einen großen Knopf (Aktivierungstaste) und drei kleine Signalleuchten.
Eingeschaltet wird der kleine Fertilitätsmonitor indem man kurz auf die Aktivierungstaste drückt. Beim ersten Einschalten blinkt ein Teil des Kreises violett und eine der drei Signalleuchten leuchtet orange. Indem du noch einmal auf die Aktivierungstaste drückst, startest du die Messung. Während der Messung leuchtet die Aktivierungstaste blau, sobald die Messung abgeschlossen wurde, ertönt ein Ton (der sehr diskret ist - selbst unser Kleinkind wird davon nicht aufgeweckt ;) ).
Das violette Blinken zeigt, dass es möglich ist die Periode einzugeben. Solltest du also gerade deine Periode haben, drücke vor oder nach der Messung lange (mind. 2 Sekunden) auf die Aktivierungstaste, das violette Licht sollte nun nicht mehr blinken, sondern durchgängig leuchten.

Im Verlauf des Zyklus leuchtet deine Daysy je nach Zyklustag rot, orange oder grün.
Rot bedeutet, dass du gerade fruchtbar bist und du jetzt verhüten solltest (es sei denn, du wünschst dir ein Baby ;) ), grün bedeutet, dass du unfruchtbar bist. Orange leuchtet die Daysy, wenn sie noch nicht genug Daten zu deinem Zyklus hat, du gerade erst beginnst sie zu benutzen oder du viele Messungen ausfallen lässt und deine Messwerte schlecht zu interpretieren sind. An solchen Tagen solltest du lieber zusätzlich verhüten.
Wenn alle drei Lampen leuchten, kann es sein, dass du schwanger bist - auch das kann der kleine Eisprungcomputer anhand deiner Temperatur erkennen.
3. Daysy im Test
Wie alle Verhütungscomputer habe ich auch die Daysy einem ausführlichen Test unterzogen, bevor ich mein Urteil gefällt habe.
Gestartet habe ich den Test im Mai (2018). Ich starte immer mit dem einsetzen der Periode - man kann natürlich auch mitten im Zyklus beginnen, dann ist dieser Zyklus aber lediglich ein "Vorlauf", ausgewertete werden kann dieser Zyklus meist nicht.
Schon im ersten Zyklus wurden mir die fünf ersten Tage freigegeben, danach folgte eine rot-Phase von 12 Tagen. Der Eisprung wurde an Zyklustag 11 erkannt und 6 Tage später wurde der Zyklus von Daysy wieder freigegeben.

In den folgenden Zyklen wurden es mehr orangene Tage, weil ich leider hin- und wieder eine Messung ausfallen ließ (damals war unser Sohn 1,5 Jahre alt und schlief wirklich schlecht, dadurch war mein Schlafrhythmus teilweise nicht besonders toll).
Trotzdem hat Daysy mir sichere Tage freigegeben und auch den Eisprung immer erkannt.


3.1 Meine Daysy Erfahrungen
Ich bin mit der Daysy wirklich zufrieden. Sie ist einfach zu bedienen und das Ampelsystem erfordert kein großes Nachdenken bei der Auswertung.
Besonders klasse finde ich das kompakte Design: So kann man den Computer auch einfach mit auf Reisen nehmen.
Mich stört lediglich ein wenig, dass ich die gemessene Temperatur nur sehen kann, wenn ich die App öffne - als Kontrollfreak habe ich meine Temperatur gerne im Blick. Da ich mich seit einigen Jahren mit NFP beschäftige, kenne ich meinen Temperaturverlauf mittlerweile ganz gut und weiß Schwankungen gut einzuschätzen - bei der Daysy muss ich aber zunächst die App öffnen und meine Werte überhaupt sehen zu können.
Dennoch würde ich die Daysy uneingeschränkt für alle empfehlen, die hormonfrei verhüten wollen und die Auswertung gerne einem Computer überlassen.
3.2 Daysy für die Verhütung
Daysy ist als Verhütungscomputer freigegeben und kann somit als solcher beworben und genutzt werden. Auf der Seite des Herstellers wird eine Sicherheit von 99,4 % angegeben - natürlich nur bei korrekter Anwendung ;)
Ich selber habe Daysy als Verhütungscomputer angewendet und habe mich mit dem Gerät immer sicher gefühlt.
Daysy ist natürlich eher vorsichtig und wenn nicht genug Daten vorhanden sind, wird orange angezeigt (bei orange sollte man sicherheitshalber zusätzlich verhüten). Das mag manchmal frustrierend erscheinen, sorgt im Endeffekt aber einfach dafür, dass Unfälle vermieden werden.
4. Die Daysy App
Die Daysy App ist übersichtlich aufgebaut und sehr einfach zu verstehen.
Der wichtigste Tab ist der, in dem der Kalender mit farbig markierten Tagen angezeigt wird. Hier kannst du auf die einzelnen Tage klicken und dir die gemessene Temperatur anzeigen lassen. Zudem siehst du hier sehr übersichtlich, wann deine Periode war und wann der Eisprung. Hier kannst du auch nachträglich deine Periode oder weitere Informationen wie Sex oder Details zum Zervixschleim eintragen.
Wenn du unten auf das Thermometer klickst, bekommst du deinen Temperaturverlauf grafisch dargestellt.
Wenn du ganz rechts auf das Notizbrett klickst, bekommst du eine Übersicht über alle Zyklen. Hier findest du spannende Daten wie die durchschnittliche Länge deiner Zyklen, deinen durchschnittlichen Ovulationstag und ein paar Temperaturdurchschnittswerte.
5. Daysy kaufen
Ich empfehle dir, die Daysy direkt über den Hersteller zu kaufen. Der reguläre Preis liegt bei 299 € und du hast zudem die Möglichkeit, sie auf Raten zu kaufen. Dadurch, dass die Daysy mittlerweile mit einem Akku betrieben wird, kommen keine weiteren Kosten auf dich zu.
Ich empfehle dir, die Daysy direkt beim Hersteller zu kaufen.
Jetzt Daysy kaufen5.2 Alternativen zur Daysy
Mein größter Kritikpunkt an der Daysy ist leider der Preis. Mit 299 € ist sie doch ganz schön teuer. Klar, wenn man gegen rechnet, was die Pille im Laufe eines Lebens kosten würde, dann erscheint die Daysy schon fast wieder günstig. Trotzdem hat nicht jeder so viel Geld auf einmal (oder ist bereit es auszugeben).
Als günstigere Alternative kann ich dir den Cyclotest mySense empfehlen. Hierbei handelt es sich um ein Bluetooth-Thermometer, das ebenfalls mit einer App verbunden werden kann, die deinen Zyklus auswertet und dir genau anzeigt, wann deine fruchtbaren Tage sind. Der mySense ist ebenso wie die Daysy sowohl für die Verhütung als auch den Kinderwunsch geeignet. Den mySense bekommst du bereits für 89,50 €.











