Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen.
Ein archivalischer Nachweis führt Adalena mitten in die norditalienische Urkundenwelt des elften Jahrhunderts. Das Archivio di Stato di Torino verzeichnet für den 20. Mai 1043 einen Transunto, also eine spätere Abschrift oder Zusammenfassung einer Schenkung. Genannt werden Markgraf Heinrich, Sohn Wilhelms, und die Gräfin Adalena als seine Ehefrau. Die Columbia-Edition derselben Überlieferung gibt die lateinischen Formen Adalena und Adelaida wieder und identifiziert die Gräfin mit Adelaide von Susa. Damit ist die konkrete Schreibweise historisch greifbar, zugleich bleibt die Materialstufe des erhaltenen Dokuments zu beachten.
Der Nachweis belegt eine einzelne mittelalterliche Namensträgerin, erklärt aber die Etymologie nicht ausdrücklich. Eine Verbindung zu deutschen Namensfamilien mit adal ist möglich, doch eine vollständige Bedeutung wie „die Edle“ wäre für diese Form eine Deutung und kein Satz aus der Urkunde. Adalena sollte außerdem nicht automatisch mit Adelena, Adelina oder Adelheid gleichgesetzt werden. Für die Namensgeschichte zählt daher der datierte Archivvermerk von 1043 als exakter Beleg, während die Herkunft der individuellen Schreibform offen differenziert bleibt.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2014 | Weiblich | 2866 | 2678 (2001, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.