Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Deutschland, Rostock, im Jahr 2023. Als Quelle dient Rostock Open Data.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Agneta ist eine schwedische Nebenform von Agnes. Das schwedische Institut für Sprache und Volkskunde beschreibt sie als lateinische Seitenform, die im Altschwedischen vermutlich vornehmer wirkte als Agnes. Als sprachlicher Ausgangspunkt gilt das griechische hagnē beziehungsweise hagnós „rein, keusch“. Die daraus entstandene lateinische Namensgruppe wurde durch die Verehrung der Märtyrerin Agnes von Rom in Europa verbreitet. Agneta ist deshalb nicht einfach eine moderne Kurzform, sondern eine eigenständige historische Form innerhalb dieser Überlieferung.
Der früheste in der geprüften Fachquelle genannte Nachweis der konkreten Form Agneta stammt aus dem Jahr 1397. Das schwedische Institut nennt dabei ausdrücklich eine Namensbezeugung, nicht das Entstehungsdatum des Namens und auch keine erhaltene Originalhandschrift. Im 20. Jahrhundert gewann Agneta in Schweden deutlich an Gewicht, besonders zwischen 1940 und 1959. Die heutige Schreibweise steht neben Agnete und Agnetha; die schwedische Namensliste verbindet Agneta mit dem 21. Januar und Agnes von Rom.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
Für weitere Spalten horizontal scrollen
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Rostock | 2023 | Weiblich | 180 | 180 (2023, Rostock) |