Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Der früheste in den geprüften Quellen greifbare Träger der Namenslinie ist Alèthe de Montbard, die Nominis in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts einordnet und als Mutter Bernhards von Clairvaux beschreibt. Die Bischofskonferenz führt Alette ausdrücklich als eine Form ihres Namens auf, während die Biografie selbst Alèthe schreibt. Damit liegt ein mittelalterlicher Beleg für die Ausgangsform vor, aber nicht automatisch für die exakte heutige Schreibweise Alette in dieser Zeit.
Nominis ordnet die Form in den französischen Namensgebrauch ein und nennt als weitere Formen Aleth und Aliette. Eine eigenständige Bedeutungsangabe für Alette wird dort nicht gegeben. DMNES behandelt mit Alethea eine verwandte griechische Form, deren Wortbasis ἀλήθεια, alḗtheia, „Wahrheit“, bedeutet. Diese Etymologie darf nicht ohne sprachhistorische Zwischenstufen auf das französische Alèthe übertragen werden. Für Alette ist deshalb die Überlieferung als französische Form der mittelalterlichen Alèthe belastbar, während eine eigene, gesicherte Bedeutung und eine erste exakt so geschriebene Alette offenbleiben.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2003 | Weiblich | 2694 | 2694 (2003, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |
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