Vorname für unisex mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Der früheste in DMNES sichtbare Beleg der exakten Form Alexis stammt aus dem Jahr 1336. Im belgischen mittelniederländischen Material erscheint Alexis als Dativform. Obwohl der grammatische Kasus nicht dem Nominativ entspricht, ist die Schreibfolge als historischer Personennachweis ausdrücklich dokumentiert. Die Quelle trennt diesen Beleg von Lexise und von späteren französischen Einträgen, sodass die Form nicht rückwirkend in andere Varianten aufgelöst werden muss.
DMNES leitet Alexis von den altgriechischen Formen Ἄλεξις oder Ἀλέξιος mit der Bedeutung „Beschützer“ ab. Die Form wird heute je nach Sprachraum weiblich, männlich oder geschlechtsübergreifend vergeben. Ein bekannter Namensträger ist Alexis de Tocqueville, der französische Historiker und Politiker des 19. Jahrhunderts. Nominis führt Alexis im katholischen Kalender am 17. Februar mit Alexis Falconieri. Der mittelalterliche Dativbeleg, die griechische Wortgeschichte und der moderne Namensträger belegen unterschiedliche Stationen der Überlieferung. Sie erklären auch, warum eine geschlechtliche Zuordnung nicht pauschal aus der ältesten Quelle abgeleitet werden sollte.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2025 | Männlich | 520 | 1 (2024, DE-nordrhein-westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
| Bayern | 2024 | Weiblich | 352 | 58 (2014, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |