Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2010. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Armida ist ein literarisch geprägter italienischer Vorname. Torquato Tasso verwendet ihn in der „Gerusalemme liberata“, deren erster Druck 1581 erschien. Armida tritt dort als mächtige Zauberin und Herrscherin auf, die den Kreuzfahrern entgegentritt und Rinaldo in ihren Bann zieht. Die Figur ist damit ein konkreter Textbeleg für die Schreibweise Armida. Eine ältere antike oder mittelalterliche Person mit genau diesem Vornamen lässt sich aus den geprüften Quellen nicht ableiten.
Die englische Übersetzung „Jerusalem Delivered“ überliefert dieselbe Figur als Armida und bestätigt die Stabilität der Form über die Sprachgrenze hinweg. Die häufige Bedeutung „die Kriegerische“ gehört zur modernen Namensdeutung, während Tasso selbst die literarische Figur und nicht die Etymologie des Namens erklärt. Erst durch das Epos wurde Armida als Vorname kulturell greifbar. Spätere reale Trägerinnen sind die philippinische Schauspielerin Armida Siguion-Reyna und die Schauspielerin Armida Vendrell. In den geprüften katholischen Namenskalendern wurde kein eigenständiger Namenstag für Armida gefunden.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2010 | Weiblich | 3179 | 3156 (2008, Schweiz) |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.