Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Aslaug, altnordisch Áslaug, ist vor allem als literarische Gestalt der nordischen Sagen bekannt. Die isländische Fachzeitschrift Gripla beschreibt sie als Tochter von Sigurðr und Brynhildr sowie als Figur der Ragnars saga, die an die Völsunga saga anschließt. Der William Morris Archive der University of Iowa ordnet die Erzählung ebenfalls in diese schriftliche Sagalandschaft ein. Die Stoffe können ältere mündliche Traditionen bewahren, ihre erhaltene literarische Form gehört jedoch in die mittelalterliche Überlieferung. Ein einzelnes Geburtsregister der sagenhaften Figur existiert nicht. Der früheste belastbare Namensbeleg im geprüften Material liegt daher in der schriftlichen Sagaüberlieferung des 13. Jahrhunderts. Die Schreibweise Áslaug ist die nordische Form, während die im Deutschen verbreitete Schreibung Aslaug den Akzent meist weglässt. Die moderne Namensdeutung „Götterbraut“ verweist auf die nordischen Namenselemente, ist aber weniger sicher als der literarische Gebrauch. Aslaug ist damit ein belegter Sagenname und kein historisch datierbarer Alltagsname.
Die Erzählung nennt außerdem die Bezeichnungen Kráka und Randalín für dieselbe Figur in verschiedenen Lebensabschnitten. Diese Namen dürfen nicht als unabhängige Erstbelege von Aslaug gelesen werden. Ein christlicher Namenstag ist für die nordische Sagenform nicht dokumentiert.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2001 | Weiblich | 3053 | 3053 (2001, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |
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