Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Augustina folgt der lateinischen Bildung mit dem Suffix -ina und wird in der Namenskunde als feminine Form zu Augustinus eingeordnet. Das CLD belegt Augustinus als lateinisches Cognomen und nennt den Träger Aurelius Augustinus. Die vatikanische Biografie der Ordensfrau Agostina Livia Pietrantoni zeigt eine verwandte italienische Form. Agostina ist dabei nicht die Schreibweise Augustina und darf nicht stillschweigend gleichgesetzt werden. Für Augustina selbst weist die Quelle keine antike Inschrift, keine datierte Handschrift und keinen eindeutig identifizierten frühen Namensträger aus.
Die bekannten Quellen nennen für Augustina keine datierte Fundstelle, die den eigenständigen Vornamengebrauch zeitlich festlegt. Als sprachliche Vorstufen sind Augustus und Augustinus belastbar, während Augusta eine andere feminine Bildung ist. Auch die kirchlichen Kalenderseiten führen Augustina nicht als eigene Form, sondern verzeichnen Augustin, Augustine oder Agostina. Deshalb bleibt die Frühgeschichte der konkreten Schreibweise offen. Die Quellen können die lateinische Ableitung nennen, belegen aber weder einen antiken Erstgebrauch noch einen Namenstag oder eine berühmte Trägerin der exakten Form.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.