Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
DMNES dokumentiert für Italien die exakte italienische Form Carlo in einem lateinischen Eintrag von 1376 sowie in italienischen Belegen aus 1429/1430 und 1513-1521. Der Registereintrag von 1376 ist grammatisch als lateinische Form markiert; 1429/1430 steht Carlo im italienischen Namensgebrauch. Damit lässt sich eine mittelalterliche Überlieferung der konkreten Schreibweise fassen, ohne die lateinische Registersprache mit Italienisch gleichzusetzen. Die Namensfamilie geht auf *karl zurück, das in der germanischen Tradition mit „Mann“ beziehungsweise „freiem Mann“ verbunden wird.
Die italienische Enzyklopädie Treccani zeigt Carlo in der italienischen Heiligen- und Namensüberlieferung. Als historischer Namensträger ist der Diplomat Carlo Sforza mit Geburts- und Amtsdaten dokumentiert. Ein kirchlicher Kalender führt für Carlo den 4. November bei Karl Borromäus und regional den 2. März für Karl den Guten. Der früheste in DMNES gefundene personenbezogene Eintrag ist die Form Carlo im 14. Jahrhundert. Der italienische Beleg von 1429/1430 macht die Sprachstufe besonders klar.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2025 | Männlich | 57 | 1 (2023, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |