Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Carrie ist im englischen Sprachraum als Koseform von Caroline belegt. Die American Name Society ordnet die Form ausdrücklich Caroline zu und verweist auf den US Census von 1850, in dem bereits zahlreiche Caroline und deutlich weniger Carrie verzeichnet sind. Damit ist Carrie im 19. Jahrhundert als eigenständige Rufnamensform sichtbar. Die Herleitung führt über Carolina und Carolus zur germanischen Karl-Namensfamilie. Das englische Wort carol für ein Lied ist dagegen keine ausreichende Erklärung für den Vornamen.
Die Library of Congress dokumentiert ihren Namen und ihre spätere Rolle in der Frauenwahlrechtsbewegung. Der Beleg ist ein historischer Namensträger, nicht die Behauptung einer allerersten Verwendung. Im 20. Jahrhundert ist Carrie Fisher ein weiterer klarer Beleg für die selbstständige Vornamensform. Caroline, Carolyn, Carry und Carrie sind verwandte Schreibweisen, müssen aber bei einzelnen Personenbelegen getrennt gelesen werden.
Kein Namenstag bekannt.