Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
„Chelsey“ ist als moderner Vorname vor allem eine alternative Schreibweise von Chelsea. Die historische Wortspur führt deshalb nicht zu einer eigenständigen mittelalterlichen Person, sondern zum Londoner Ortsnamen. Die 1911 erschienene Encyclopædia Britannica nennt für die Gegend „Cealchythe“ und berichtet von einer Synode an diesem Ort im Jahr 785. Sie erwähnt außerdem eine ähnliche Form in einer angelsächsischen Urkunde des 11. Jahrhunderts und im Domesday Book sowie „Chelcith“ im 16. Jahrhundert. Die ältere Ortsform wird gewöhnlich auf altenglisch *cealc* für „Kreide, Kalk“ und *hyð* für „Landungsplatz“ zurückgeführt. Nominis führt Chelsea als in den angelsächsischen Ländern im 20. Jahrhundert aufgekommenen Vornamen und nennt ausdrücklich Chelsey als Schreibvariante.
Die konsultierten mittelalterlichen Ortsbelege, onomastischen Nachschlagewerke und die Namensdatenbank bieten keinen belastbaren Personenbeleg für die exakte Form „Chelsey“. Die Form gehört damit zur neuzeitlichen Schreibtradition und darf nicht mit der mittelalterlichen Ortsform gleichgesetzt werden. Der dokumentierte Ausgangspunkt ist Chelsea als Ortsname. Der Beginn der eigenständigen Vornamennutzung bleibt bislang offen.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.