Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Consolata erscheint bislang zunächst als italienische Marienbezeichnung. Sie gehört zur Verehrung der Beata Vergine Consolata in Turin. Die italienische Erklärung verbindet den Titel mit lateinisch consolatrix afflictorum, „Trösterin der Bedrängten“. Damit bezeichnet Consolata zunächst eine religiöse Anrufung und nicht automatisch einen persönlichen Vornamen. Die kirchliche Überlieferung zum Turiner Bild erzählt von einer alten Verehrung und nennt den 20. Juni 1104 als Datum einer wundersamen Wiederauffindung.
Für den exakten weiblichen Vornamen Consolata ließ sich bislang kein datierter Nachweis mit einem historischen Namensträger finden. Die Diözese Turin dokumentiert die lebendige lokale Festtradition am 20. Juni, während die Ordensquelle die Herkunft des Kulttitels erläutert. Beides beschreibt religiöse Verwendung, aber keine erste private Namensvergabe. Als moderner Namensträger ist Consolata Betrone durch ihren Ordensnamen Maria Consolata überliefert. Dieser Nachweis stammt aus dem 20. Jahrhundert und darf nicht an die Stelle eines mittelalterlichen Erstzeugnisses gesetzt werden. Die Form Consolata wird deshalb als italienische, aus einem Marientitel hervorgegangene Namensverwendung beschrieben. Die lateinische Anrufung Consolatrix und der italienische Titel bleiben historische Vorstufen, nicht bloße Schreibvarianten.
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