Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Coraline hat zwei klar unterscheidbare Seiten. Im Französischen ist coraline zunächst ein Sachwort. Das Centre national de ressources textuelles et lexicales datiert die Form coraline auf 1694 und erklärt sie als Ableitung von corail, „Koralle“, mit der Endung -ine. Dieser Beleg betrifft einen maritimen Ausdruck, offenbar eine Ableitung für eine „barque coraline“, und ist noch kein persönlicher Vorname. Er zeigt aber, aus welchem französischen Wortbestand die Schreibweise entstehen konnte.
Als exakter Personenname erscheint Coraline spätestens in Adolphe Adams opéra bouffon Le Toréador ou l'accord parfait. Der Katalog der Bibliothèque nationale de France datiert die Uraufführung auf den 18. Mai 1849 und nennt Coraline als Figur im Libretto von Thomas Sauvage. Der literarische und musikalische Beleg trennt Coraline von Caroline, auch wenn beide Formen später gelegentlich verwechselt wurden. International erscheint die Form auch als Name der Titelheldin in Neil Gaimans 2002 veröffentlichtem Roman Coraline. Die direkte Coraline-Seite des französischen Kalenderdienstes Nominis nennt keinen Namenstag. Die Nominis-Seite zu Dioscore erwähnt Coraline im Patronatsabschnitt, führt die Form aber nicht in der Namensliste zur dort genannten Feier am 18. Mai.
Kein Namenstag bekannt.