Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2024. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Dagmara ist die polnische Form von Dagmar. Nordic Names verzeichnet Dagmara ausdrücklich als polnische Form, zurückgehend auf altdänisch Dagmár. Die Etymologie ist doppelt überliefert. Zum einen wurde Dagmár in Dänemark früh als einheimisch gehört, aus altdänisch dag für Tag und már für Mädchen oder Jungfrau. Zum anderen erklären nordische Namenbücher Dagmár als Umdeutung des slawischen Frauennamens Dragomira bzw. Dargmara, zu den Gliedern lieb oder teuer und Frieden. Store norske leksikon hält die slawische Herkunft mit späterer dänischer Umdeutung fest.
Die böhmische Prinzessin Markéta, Tochter Ottokars I., kam um 1205 nach Dänemark und wurde dort Dagmar genannt. Sie starb 1212. Das ist ein belegter mittelalterlicher Namensträger der Vorform Dagmar, nicht der späteren polnischen Form Dagmara. Die Endung a ist die slawische Femininmarkierung der übernommenen Form. Der früheste in den geprüften Quellen gefundene Beleg der Vorform liegt im 13. Jahrhundert in Dänemark. Die exakte Schreibweise Dagmara ist eine neuere polnische Namensform. Eine sicher identifizierte Namensträgerin dieser Form ist die 1976 in Kielce geborene Schauspielerin Dagmara Domińczyk.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 2963 | 1542 (2000, Schweiz) |
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