Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Dankmar ist die neuhochdeutsche Form des altdeutschen Männernamens Thankmar. Die Glieder sind althochdeutsch thank, Gedanke oder Dank, und mari, berühmt. Die ältere Lautgestalt Thankmar beziehungsweise lateinisch Thancmarus ist von der späteren Schreibung Dankmar zu trennen. Das Digitale Familiennamenwörterbuch stellt das Erstglied dank zu althochdeutsch Dank, Gunst oder Gnade und verweist auf zweistämmige Namen wie Dankwart.
Der früheste bislang sicher identifizierte Träger der Vorform ist Thankmar, Sohn König Heinrichs I., gestorben 938. Widukind von Corvey nennt ihn in den Res gestae Saxonicae. Das ist ein historiographischer Namensträgerbeleg des 10. Jahrhunderts, keine Inschrift. Die exakte neuhochdeutsche Form Dankmar trägt der Architekt Dankmar Adler, 1844 in Stadtlengsfeld geboren. Ein eigener Heiliger Dankmar ist in den bekannten katholischen Kalendern nicht verzeichnet.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.