Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 1999. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Die recherchierte Einordnung ist mit mittlerer Beleglage dokumentiert. Einzelne Aussagen bleiben mit Vorbehalt zu lesen.
Diethard verbindet althochdeutsch diot, Volk, mit hard, hart, kühn oder stark. Die ältere Vollform ist Theudhard oder Thiothart. Heintze stellt Teudhard zu neuzeitlichen Nachnamen wie Dethart und Detert. Niederdeutsch lebt die Kurzform Detert weiter. Das ist eine Lautentwicklung, keine neue Etymologie.
Im Register der Monumenta Germaniae Historica stehen nebeneinander Thiothartus, Theodardus und Diethardus. Ein Diethardus erscheint als Abt von Lunaelac, also Mondsee. Das ist ein lateinisch flektierter Urkundenname, bereits sehr nah an der neuhochdeutschen Form. Bischof Thiothart von Hildesheim trägt dieselbe Namensbildung in sächsischer Schreibung. Der Heilige Theodard von Maastricht ist eine romanisierte Form derselben Glieder, aber nicht der deutsche Rufname Diethard. Eine stillschweigende Übertragung seines Festes auf Diethard unterbleibt deshalb. Die neuhochdeutsche Schreibung Diethard ist die jüngere Standardform der Theudhard-Reihe, in der Abtsnennung Diethardus bereits greifbar.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 1999 | Männlich | 869 | 367 (1986, Österreich) |
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