Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Eike ist nach Seibicke eine niederdeutsche jüngere Form von Eiko, gebildet mit dem Suffix -ke. Eiko selbst ist eine Koseform zu althochdeutschen Namen mit Eg- oder Egi-. Das Namenelement gehört zu AGI oder EGG, der Schneide einer Waffe. Friesisch Aike steht in derselben Koseformenreihe. Die Zuordnung zum Friesischen beschreibt diese nordseegermanische Kurzform. Er macht aus einem ostfälischen Träger noch keinen Friesen.
Eike von Repgow, Verfasser des Sachsenspiegels, ist der bislang identifizierte mittelalterliche Namensträger. Die Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters nennen ihn als Zeugen in Urkunden. Wikidata setzt den Vornamen Eike. Die Handschriften kennen auch Schreibungen wie Eyke. Die exakte moderne Form Eike ist damit als mittelalterlicher Rufname fassbar, ohne dass sich ein einzelnes Erstnennungsjahr der Graphie isolieren lässt. Eike Immel zeigt den Fortgang der Form. Der Sachsenspiegel-Autor hat keinen kirchlichen Gedenktag unter dieser Kurzform.
Kein Namenstag bekannt.