Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Eros als Rufname wiederholt das altgriechische Ἔρως (Erōs), das Liebesverlangen und den Gott dieses Namens bezeichnet. Hesiods Theogonie kennt Eros als uranfängliche Gottheit, nicht als historischen Menschen. Das Theonym und das Appellativ sind daher von der Anthroponymie zu trennen. Araceli Striano zeigt, dass Personenname Eros in archaischer und klassischer Zeit weitgehend fehlen. Die Zunahme folgt in hellenistischer und römischer Zeit, besonders in Rom, Pompeji und Hispanien.
Eine Grabstele von Kos, ins 1. Jahrhundert v. Chr. datiert, grüßt einen Toten mit Ἔρως χρηστὲ χαῖρε. Das ist ein epigraphischer Personenname der exakten griechischen Form, kein Götterhymnus. Spätere attische Grabschriften wiederholen denselben Nominativ. Der Sänger Eros Ramazzotti trägt die italianisierte Schreibung in der Gegenwart. Ein christlicher Namenstag für den heidnischen Gott entfällt. Die geprüften Kalender enthielten keinen Heiligen Eros dieser Namensform.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Männlich | 2364 | 777 (1994, Österreich) |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.