Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Fausto ist die italienische Lautgestalt des lateinischen Namens Faustus. Treccani bucht das Adjektiv fausto ausdrücklich als Erbwort aus faustus und stellt es zu favere, begünstigen. Behind the Name führt Fausto als romanische Weitergabe des römischen Cognomens. Die lateinische Vorform ist damit sprachlich gesichert. Sie ist nicht automatisch die exakte italienische Namensform.
Plutarch überliefert, Sulla habe seinen Sohn Faustus genannt. Das bleibt ein Beleg für das lateinische Faustus, nicht für eine italienische Taufe Fausto. Eine datierte Erstnennung der exakten Form Fausto in mittelalterlichen Standes- oder Urkundenbüchern lag bislang nicht vor. Der Radsportler Angelo Fausto Coppi zeigt die italienische Form in der Moderne. Ein eigener Heiligentag der Schreibweise Fausto ist im Nominis-Register nicht ausgewiesen. Im Italienischen trägt Fausto die lateinische Glücksbedeutung weiter, ohne die antike Schreibung zu kopieren.
Kein Namenstag bekannt.