Weiblicher, männlicher und geschlechtsneutraler Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Deutschland, Dortmund, im Jahr 2025. Als Quelle dient Dortmund Open Data.
Jede Zeile zeigt eine separat belegte Kombination aus Schreibweise, Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Andrea ist eine Form der Andreasfamilie, deren Geschlecht je nach Sprachraum wechselt. Der Dictionary of Medieval Names from European Sources dokumentiert die exakte Schreibweise Andrea in Italien bereits 1348 in einem lateinischen Beleg. In späteren italienischen und spanischen Quellen erscheint sie auch als volkssprachlicher Vorname. Das erklärt, warum Andrea im heutigen Italien überwiegend männlich, in vielen anderen Ländern jedoch weiblich oder geschlechtsübergreifend verwendet wird.
Die weibliche Verwendung ist nicht einfach eine moderne Erfindung. Die Namensgeschichte zeigt vielmehr, dass dieselbe Form in verschiedenen Sprachsystemen unterschiedliche grammatische und gesellschaftliche Funktionen bekam. Der griechische Ausgangspunkt Ἀνδρέας verweist auf „der Tapfere“ oder „der Mannhafte“. Für den Namenstag nennt das Bistum Augsburg Andrea zusammen mit Andreas, André, Andrew und Andres am 30. November. Die historische Form Andrea bleibt deshalb eng mit dem Apostelnamen verbunden, ohne auf ein einziges Geschlecht festgelegt zu sein.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Dortmund | 2025 | Männlich | 23 | 23 (2025, Dortmund) |
| Dortmund | 2025 | Weiblich | 24 | 22 (2024, Dortmund) |