Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Echo beginnt im Griechischen als Schallwort, nicht als Standesamtsname. Zu ἦχος (ēchos) für Ton und Schall tritt die feminine Form Ἠχώ (Ēkhṓ). Paulys Realencyclopädie nennt Euripides als den Schriftsteller, bei dem sich Echo sicher als Nymphe fassen lässt, nämlich in der Andromeda, die im Jahr vierhundertzwölf vor Christus in Athen aufgeführt wurde. Das ist ein Tragödienbeleg der personifizierten Gestalt, keine Inschrift und kein historischer Namensträger.
Aristophanes holt dieselbe Figur in den Thesmophoriazusen auf die Bühne. Der homerische Panhymnus setzt Ἠχώ an den Berggipfel, wo der Wortlaut zwischen Widerhall und Gestalt schwankt. Ovids lateinische Echo in den Metamorphosen gehört einer späteren Literaturschicht an und ersetzt den griechischen Befund nicht. Als neuzeitlicher Vorname bleibt Echo von dieser Mythologie abhängig. Bekannte katholische Namenskalender führen die exakte Form nicht.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.