Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2021. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Fernand ist die französische Form des iberischen Namens Fernando und damit eine jüngere romanische Stufe desselben germanischen Personennamens. Behind the Name setzt die gotische Ausgangsform *Friþunanþs an, zusammengesetzt aus friþus (Frieden) und nanþa (Kühnheit). Die lateinische Schreibung Fredenandus gehört zu dieser Vorstufe, nicht zur französischen Namensgestalt. Eine rivalisierende Deutung über farþa (Reise) bleibt in der Forschung offen. Die französische Wikipedia trennt Fernand als franciserte Form von spanisch Fernando und italienisch Ferdinando. Sie ist nicht mit dem längeren Ferdinand identisch, auch wenn beide auf dieselbe Wurzel zurückgehen.
Ein eigenständiger mittelalterlicher Personenbeleg mit der exakten Schreibweise Fernand wurde in den geprüften französischen und onomastischen Quellen nicht gesichert. Die französische Wikipedia nennt die Namensgesetzgebung vom 1. April 1803, die Fernand in Frankreich zuließ. Das ist ein rechtlicher Rahmen, kein Trägerbeleg. Der Maler Fernand Léger und der Historiker Fernand Braudel tragen die unveränderte Form. Nominis verzeichnet für das Prénom Fernand den 27. Juni mit dem italienischen Bischof Fernand bzw. Ferdinand von Aragon.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2021 | Männlich | 3715 | 2238 (2017, Schweiz) |