Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Fidelma ist die latinisierte und anglisierte Form des altirischen Frauennamens Fedelm. Behind the Name trennt beide Stufen ausdrücklich. Die Seherin Fedelm der Táin Bó Cúailnge erscheint in der ersten Rezension als banfhili. Der Name wird dort mit proto-keltisch *wēd- bzw. *wid- (wissen, sehen) verbunden und mit der von Tacitus genannten Veleda verglichen. Das ist eine historische Vorform, nicht die neuirische Schreibung Fidelma. Fedelm Noíchrothach und weitere Trägerinnen desselben altirischen Namens bleiben ebenfalls von der modernen Form getrennt. Eine Ableitung aus lateinisch fidelis ist etymologisch unzutreffend.
Kathleen M. O'Brien verzeichnet Fedelm in den irischen Annalen, darunter Fedhelm ingen Domhnaill, Äbtissin von Cluain Brónaigh, gestorben 931. Das ist ein Annaleneintrag der altirischen Form. Die Táin-Handschrift Lebor na hUidre gehört ins frühe 12. Jahrhundert und überliefert älteren Stoff. Wikidata führt die Richterin Fidelma Macken mit der modernen Schreibung. Die anglisierte Form steht in der Faminino-Namenstagsdatei nicht. Nominis und das katholische Namenstagsverzeichnis ergeben keine Karte für Fidelma. Ein übertragener Tag der Töchter Laogaires wäre nur mit einem Kalender zulässig, der genau diese Form nennt.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.