Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Die französische Form Finette ist bislang zunächst als literarische Figur belegt, nicht als urkundlich datierter Taufname. Marie-Jeanne L'Héritier de Villandon veröffentlichte 1695 in den Œuvres mêlées den Märchenstoff Finette ou l'Adroite Princesse. Dort heißt die kluge jüngste Königstochter Finette, weil ihr Geist als fein und wendig gilt. Die Endung -ette ist das französische Diminutiv. Der Stamm Fine ist im Märchen ein Beiname der Klugheit, kein Appellativ und kein Heiligentitel.
Zwei Jahre später übernahm Madame d'Aulnoy die Figur in Finette Cendron. Spätere Kinderbuchausgaben schrieben den Stoff fälschlich Perrault zu. Eine Herleitung aus Joséphine über die Koseform Fine bleibt für diese Erstbelege unbewiesen. Der früheste bekannte Textbeleg ist damit der Druck von 1695. Eine ältere standesamtliche Finette ohne Märchenkontext wurde in den bekannten Kalendern, Namenslexika und Archivregistern nicht nachgewiesen.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.