Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Deutschland, Dortmund, im Jahr 2025. Als Quelle dient Dortmund Open Data.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Finja ist in Deutschland ein Mädchenname der jüngeren Vornamenmode. Nordic Names und die deutschsprachige Wikipedia führen drei Herleitungen. Erstens die lateinische Schreibung von russisch Финя, einer Koseform zu Rufina. Zweitens eine Variante von Fenja. Drittens eine jüngere Form zu Finna beziehungsweise der urnordischen Frauenform Finnō, der weiblichen Entsprechung zu altnordisch Finnr „Same, Finne“, ursprünglich „Wanderer“. Eine Ableitung vom irischen Finn gilt dort als etymologisch unzutreffend.
Der früheste in den geprüften Quellen datierte Registerbeleg der exakten Form Finja liegt in Finnland um 1990. In Deutschland wird der Name seit den 1990er Jahren regelmäßig vergeben. Wilfried Seibicke verzeichnet ihn im Historischen Deutschen Vornamenbuch. Finja ist damit eine moderne deutsche Namensform mit nordischem und slawischem Deutungsfeld, keine altirische Inschrift und kein Heiligentitel. Finnja, Finya und Finnya sind spätere Schreibvarianten, nicht die Erstform.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Dortmund | 2025 | Weiblich | 24 | 15 (2022, Dortmund) |