Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Finnick ist bislang eine literarische Schöpfung, kein überlieferter altirischer Taufname. Suzanne Collins führte den Namen 2009 im Roman Catching Fire für den Sieger Finnick Odair aus Distrikt 4 ein. Die Form klingt an englisch Finn und an das Adjektiv finicky an. Eine Ableitung aus gälisch fionn „weiß, hell“ wird in Namenslisten behauptet, ist für Collins' Figur aber nicht durch einen Autorentext belegt.
Der früheste bekannte Beleg der exakten Form Finnick ist dieser Roman. Vor diesem Erscheinungsjahr fand sich in den bekannten Annalen, Heiligenkalendern und Wikidata-Personeneinträgen kein realer Träger dieses Vornamens. Finnick ist deshalb von Finn, Finnian und Fionnán zu trennen. Die keltische Herkunftsangabe beschreibt eine spätere volksetymologische Anbindung, nicht den Erstbeleg. Der Wikidata-Eintrag gilt der fiktiven Figur, nicht einem historischen Menschen.
Kein Namenstag bekannt.