Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gaspare ist die italienische Form des Magiernamens Gaspar. Die Encyclopaedia Iranica belegt ganzabara als achämenidischen Titel eines Schatzmeisters. Diese Amtsbezeichnung ist ein Appellativ und kein Personenname. Die hebräische Form gizbar ist ein Lehnwort derselben Titelfamilie. Die Evangelien nennen die Magier nicht. Die westliche Magiertradition setzte später die Namen Gaspar, Melchior und Balthasar ein. Ein ravennatisches Mosaik des 6. Jahrhunderts überliefert Gaspar, nicht die italienische Lautung Gaspare.
Gaspare und Gasparo sind romanische Weiterbildungen dieser lateinisch-italienischen Magierform. Sie sind von der französischen Schreibung Gaspard und von deutschen Caspar oder Kaspar zu trennen. Der früheste bislang sicher identifizierte Träger der exakten Form ist der Opernkomponist Gaspare Luigi Pacifico Spontini, geboren 1774 in Maiolati. Wikidata führt den Vornamen in genau dieser Schreibung. Die bekannte deutsche katholische Kalendersuche enthält für Gaspare keinen eigenen Eintrag. Der Magiergedenktag am 6. Januar gilt der Gruppe, nicht automatisch der italienischen Schreibung.
Kein Namenstag bekannt.