Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gavin ist eine englische und schottische Form aus der Namensfamilie der Artusfigur, die walisisch Gwalchmei, französisch Gauvain und mittelenglisch Gawen heißt. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources nennt die Herkunft umstritten und erwägt altwalisisch gwalch, Falke, plus gwyn, weiß. William Sayers führt Gwalchmei auf altbritannisch *uolco-ma(g)ios, großer Falke, zurück und lehnt Deutungen als Falke der Ebene oder des Mai ab. Eine zweite Spur über lateinisch Gualguanus und französisch Gauvain ist davon zu trennen. Gavin ist nicht einfach dasselbe Wort wie Gawain.
DMNES verzeichnet mittelalterliche Belege als Gawyn, Gawen, Gauvain und schottisch gawan, nicht als moderne Form Gavin. Der früheste bislang sicher identifizierte Träger der exakten Form ist der schottische Bischof und Dichter Gavin Douglas, geboren 1474. Die Personendatenbank nennt Gavin als Vornamen und führt Gawin sowie Gawain als Aliasformen. Die literarische Figur bleibt unter Gwalchmei oder Gawain zu zitieren. Die bekannte katholische Kalendersuche enthält für Gavin keinen eigenen Gedenktag.
Kein Namenstag bekannt.