Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gilda ist in der italienischen Onomastik eine Koseform von Ermenegilda und anderen germanischen Namen mit dem Glied gelt oder gild. Burgio und La Stella erklären dieses Glied als Tribut, Opfer oder Wert. Die deutsche Lesart die Opfernde greift eine dieser Bedeutungen auf. Eine Herleitung aus englisch gild (vergolden) ist eine andere, nicht automatisch ursprüngliche Deutung. Der keltische Männername Gildas ist eine getrennte Überlieferung.
Die Opernfigur Gilda in Verdis Rigoletto von 1851 machte die Kurzform als Frauennamen sichtbar. Das ist ein literarischer Beleg des 19. Jahrhunderts, keine althochdeutsche Inschrift. Der Film Gilda von 1946 mit Rita Hayworth verstärkte die Form später. Sicher identifizierte Trägerinnen sind die Tänzerin Gilda Gray und die Komikerin Gilda Radner. Italienische Namenartikel nennen Gilda adespota. Das Fest des keltischen Gildas am 29. Januar darf nicht auf die germanische Frauenform übertragen werden.
Kein Namenstag bekannt.